HubSpot ist ein etabliertes CRM mit einem großzügigen Free-Tier und einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Es passt gut zu größeren Teams, die tief in Integrationen und Reporting investieren wollen. Allerdings: Sobald du über die kostenlosen Features hinauswächst, werden die Kosten schnell sehr hoch — inklusive verpflichtender Onboarding-Gebühren von bis zu 6.830 €. Und das sind die Preise im Jahresabo — bei monatlicher Abrechnung wird es noch teurer.
GoHighLevel ist eine Flat-Rate All-in-One-Plattform, die für Agenturen, Selbstständige und dienstleistungsorientierte KMU gebaut wurde. Du bekommst CRM, Funnels, E-Mail-Marketing, Automatisierungen, Terminbuchung, WhatsApp-Integration und vieles mehr — alles in einem Preis, ohne versteckte Kosten pro Nutzer oder pro Kontakt.
Kurz gesagt: Wenn du mit einem Team von mehr als 20 Personen in einem komplexen Enterprise-Umfeld arbeitest, kann HubSpot Sinn ergeben. Für alle anderen — und besonders für Agenturen, die mehrere Kunden betreuen — ist GoHighLevel die wirtschaftlich deutlich stärkere Wahl.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Für jeden Bereich deines Marketings ein eigenes Tool kaufen — ein CRM hier, einen Funnel-Builder da, ein E-Mail-Tool, ein Buchungssystem, eine WhatsApp-Integration, ein Social-Media-Planer — und alles davon separat bezahlen und verwalten. Genau dieses Problem hat GoHighLevel meiner Meinung nach am besten gelöst.
Ich finde, die Plattform hat sich bewusst gegen das Konzept positioniert, das viele Enterprise-Anbieter verfolgen: teuer, modular und schwer zu durchschauen. Stattdessen bekommst du mit GoHighLevel einen einzigen Zugang zu einem vollständigen Marketing- und Vertriebsökosystem — und das zu einem Festpreis, egal wie viele Kontakte oder Nutzer du hinzufügst.
Was mich persönlich überzeugt hat: Seit ich GoHighLevel nutze, muss ich nicht mehr zwischen fünf verschiedenen Tabs springen. Alles — vom ersten Kontakt über die Automatisierung bis zur Terminbuchung — läuft in einem System. Das spart nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit und mentale Energie.
Besonders für Agenturen ist GoHighLevel außergewöhnlich: Du kannst die Plattform unter deiner eigenen Marke anbieten (White-Label), eigene Sub-Accounts für jeden Kunden anlegen und die Abrechnung direkt über GoHighLevel abwickeln. Das macht GoHighLevel zu einem echten Geschäftsmodell-Fundament, nicht nur zu einem Tool.
HubSpot ist einer der bekanntesten Namen im CRM- und Marketing-Bereich — und das aus gutem Grund. Das Unternehmen hat das Konzept des Inbound-Marketings mitgeprägt und eine Plattform aufgebaut, die in puncto Benutzeroberfläche, Onboarding-Erfahrung und Integrationstiefe zu den besten am Markt gehört.
Das Free-CRM von HubSpot ist wirklich großzügig: Du bekommst Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, E-Mail-Tracking, Formulare und einen Meeting-Link — kostenlos, ohne Zeitlimit. Gerade für Teams, die zum ersten Mal ein CRM einführen, ist das ein enormer Vorteil. Ich kenne HubSpot aus vielen Kundenprojekten und muss sagen: Die Oberfläche ist tatsächlich eine der intuitivsten, die es gibt.
HubSpot hat sich mit der Zeit zu einer Suite aus einzelnen "Hubs" entwickelt: Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub und Operations Hub. Jeder Hub kann einzeln oder als Paket gebucht werden. Das klingt flexibel — und ist es auch. Aber es hat einen Preis.
Sobald du die Free-Tier-Grenzen spürst (HubSpot-Branding überall, nur ein Meeting-Link, keine richtigen Automatisierungen), wird es teuer. Und zwar schnell. Der Marketing Hub Pro kostet 880 € pro Monat bei monatlicher Abrechnung (oder 792 € im Jahresabo) für drei Lizenzen — plus eine verpflichtende Onboarding-Gebühr von 2.930 €. Das ist kein Kleingedrucktes, das ist der Standardpreis.
Neuerdings hat HubSpot auch Breeze AI im Gepäck: ein KI-Assistent für alle Pläne, KI-Agents für Pro-Pläne und Intelligence-Features, die auf Credits basieren. Das ist ein echtes Plus für Teams, die KI-gestützte Workflows wollen.
Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Plattformen liegt nicht in einzelnen Features — er liegt im Geschäftsmodell. HubSpot funktioniert nach dem Freemium-Prinzip: Der Einstieg ist kostenlos, aber echte Power kostet sehr viel Geld. GoHighLevel dagegen setzt auf einen Flat-Rate-Ansatz: Du weißt von Anfang an, was du zahlst, und bekommst alles ohne versteckte Zusatzkosten.
Das Freemium-Modell von HubSpot klingt verlockend — und für viele ist der Free-Tier auch ein guter erster Schritt. Aber wenn du anfängst, das Tool wirklich zu nutzen, merkst du schnell: Die wirklich nützlichen Features wie Automatisierungen, Sequenzen und Reporting-Tiefe sind nur in den teuren Plänen verfügbar. GoHighLevel hat diesen "Upgrade-Schmerz" von Anfang an weggelassen.
Im folgenden Abschnitt vergleiche ich die wichtigsten Funktionen beider Plattformen — basierend auf meinen eigenen Erfahrungen.
HubSpot hat eines der besten kostenlosen CRMs auf dem Markt. Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, Aktivitäten-Tracking — das alles funktioniert im Free-Tier und ist wirklich gut gebaut. Die Oberfläche ist clean, Drag-and-Drop für Deals funktioniert tadellos, und das Reporting im kostenlosen Plan ist für viele Teams bereits ausreichend.
GoHighLevel bietet ebenfalls ein vollständiges CRM — mit Kontakten, Pipelines, Tags, Smart Lists und Custom Fields. Der entscheidende Unterschied: Das GoHighLevel-CRM ist eng mit allen anderen Modulen verzahnt. Ein Kontakt, der ein Formular ausfüllt, landet direkt in der Pipeline, löst eine Automatisierung aus und bekommt automatisch eine WhatsApp-Nachricht — ohne Umwege über Drittanbieter. Bei HubSpot brauchst du dafür oft Pro-Features oder externe Integrationen.
HubSpot bietet im Free-Plan bis zu 2.000 E-Mails pro Monat — mit HubSpot-Branding. Im Starter-Plan (ab 20 €/Lizenz/Monat) werden grundlegende Segmentierung und A/B-Testing freigeschaltet, die volle Personalisierung kommt erst im Pro-Plan. Die E-Mail-Vorlagen sind schön, und das Zusammenspiel mit dem CRM ist nahtlos.
Bei GoHighLevel ist E-Mail-Marketing vollständig inklusive — keine Kontaktlimits, keine Branding-Auflagen, kein Upgrade nötig. Du kannst Kampagnen, Broadcasts, automatisierte Sequenzen und Split-Tests direkt im gleichen System erstellen, das auch deine Funnels und Pipelines verwaltet. Der visuelle E-Mail-Builder ist funktional, wenn auch nicht ganz so poliert wie bei HubSpot.
Das ist einer der größten Unterschiede zwischen beiden Plattformen. HubSpot bietet im Free-Tier schlicht keine nennenswerten Automatisierungen. Im Starter-Plan bekommst du einfache E-Mail-Sequenzen, aber wirklich leistungsfähige Workflows — mit Bedingungen, Verzweigungen und Multi-Channel-Aktionen — gibt es erst ab dem Marketing Hub Pro (880 €/Monat). Das ist ein großer Preissprung.
GoHighLevel hat meiner Erfahrung nach einen der intuitivsten visuellen Workflow-Builder auf dem Markt. Du kannst Automatisierungen bauen, die über E-Mail, WhatsApp, SMS, Voicemail, interne Benachrichtigungen und mehr gleichzeitig laufen. Wenn ein Lead ein Formular ausfüllt, einen Termin bucht oder eine bestimmte Seite besucht, kann das unmittelbar eine mehrstufige Sequenz auslösen. Und das alles ohne einen einzigen Zeile Code.
HubSpot hat einen soliden Landing-Page-Builder — allerdings erst ab dem Starter-Plan. Die Vorlagen sind professionell, die Integration mit CRM-Daten funktioniert gut. Für einfache Lead-Capture-Seiten ist das ausreichend. Ein richtiger, mehrstufiger Funnel-Builder mit Upsells, Order Bumps und integriertem Checkout ist HubSpot jedoch nicht.
GoHighLevel hat hier seinen Ursprung. Der Funnel-Builder ist für Agenturen und Online-Marketer entwickelt worden: mehrstufige Funnels, Upsell-Seiten, Membership-Bereiche, Kurs-Inhalte und integrierter Checkout mit Stripe-Anbindung. Ich nutze den Builder regelmäßig und finde, dass er vom Funktionsumfang her spezialisierten Funnel-Tools in nichts nachsteht — und du zahlst keinen zusätzlichen Preis dafür.
HubSpot bietet im Free-Plan einen einzelnen Meeting-Link. Das ist ehrlich gesagt sehr eingeschränkt. Ab Starter bekommst du mehr Links und etwas bessere Optionen. Für Teams, die Buchungen zentral managen wollen — also zum Beispiel Agenturen mit mehreren Mitarbeitern oder Sales-Teams — braucht man mindestens den Starter-Plan und oft noch mehr.
GoHighLevel hat Terminbuchung tief in die Plattform integriert: individuelle Kalender pro Mitarbeiter, Round-Robin-Verteilung, Gruppenbuchungen, Ressourcen-Kalender und automatische Erinnerungen per E-Mail und WhatsApp. Das alles funktioniert direkt mit dem CRM und den Automatisierungen zusammen — ohne externe Tools wie Calendly.
HubSpot unterstützt WhatsApp — aber erst ab dem Marketing Hub Pro oder Service Hub Pro. Das bedeutet: Wenn du WhatsApp in deine Workflows integrieren willst, zahlst du mindestens 880 € pro Monat (plus Onboarding). SMS-Nachrichten sind bei HubSpot ein kostenpflichtiges Add-on — die genauen Preise variieren je nach Region und Volumen.
Bei GoHighLevel ist WhatsApp als Add-on für 10 Dollar pro Monat pro Sub-Account verfügbar. Du kannst WhatsApp-Nachrichten direkt in Automatisierungen einbinden, auf eingehende Nachrichten automatisch antworten lassen und alle Kanäle in einer einheitlichen Inbox verwalten. Das ist für Agenturen, die im DACH-Raum arbeiten, ein enormer praktischer Vorteil — denn WhatsApp ist hier der dominante Kommunikationskanal.
HubSpot hat mit Breeze AI ein ernstzunehmendes KI-Angebot entwickelt. Der Breeze Assistant ist bereits im Free-Plan verfügbar und hilft beim Schreiben von E-Mails, Texten und Social-Media-Posts. Die Breeze Agents — KI-gestützte Assistenten für Vertrieb, Service und Content — sind ab Pro verfügbar. Die Intelligence-Funktionen, die Daten aus HubSpot analysieren und Handlungsempfehlungen geben, kosten Credits. Das KI-Angebot von HubSpot ist insgesamt durchdacht und gut in die Plattform integriert.
GoHighLevel hat mit dem AI Employee ein umfassendes KI-Paket geschnürt, das mehrere Komponenten umfasst: eine Voice AI für automatisierte Telefonate, eine Conversation AI für Chatbots auf deiner Website, KI-gestützte Antworten auf eingehende WhatsApp- und E-Mail-Nachrichten, automatische Terminbuchung durch die KI und einen KI-Erstkontakt für neue Leads. Meiner Erfahrung nach ist das für Agenturen besonders spannend, weil du KI-Assistenz als Teil deines Serviceangebots verkaufen kannst. Die Abrechnung läuft nutzungsbasiert — du zahlst also nur für das, was du tatsächlich verbrauchst. Außerdem gibt es KI-gestützte Texterstellung für Funnels und E-Mails direkt im Builder.
HubSpot hat Social-Media-Publishing und -Monitoring in den Pro-Plänen integriert. Du kannst Posts planen, veröffentlichen und die Performance tracken. Reputation Management — also das zentrale Einsammeln und Beantworten von Google-Bewertungen und anderen Bewertungen — bietet HubSpot nicht.
GoHighLevel hat beides: einen Social-Media-Planer für mehrere Kanäle und ein vollständiges Reputation-Management-Modul. Du kannst automatisch nach Bewertungen fragen (via E-Mail oder WhatsApp), alle Bewertungen zentral sehen und direkt beantworten. Für lokale Dienstleister — von der Zahnarztpraxis bis zur Marketing-Agentur — ist das ein unterschätztes aber extrem wertvolles Feature.
Das ist HubSpots stärkste Karte. Mit über 2.000 nativen Integrationen ist HubSpot nahezu mit jeder Software verbunden, die du dir vorstellen kannst — von Salesforce über Shopify bis hin zu hunderten von Nischen-Tools. Wer in einer großen bestehenden Software-Landschaft arbeitet, schätzt das enorm.
GoHighLevel hat eine wachsende Integrationsauswahl und unterstützt via Zapier und Webhooks den Anschluss an externe Dienste. Für die meisten Agenturen und KMU ist das völlig ausreichend. Wer aber von tiefen Integrationen mit komplexen Enterprise-Systemen abhängig ist, wird HubSpots Ökosystem schätzen.
HubSpot bietet kein White-Label. Du kannst das Tool nicht unter deiner eigenen Marke anbieten, keine eigenen Preispläne für Kunden erstellen und keine eigene Agenturinfrastruktur darauf aufbauen. HubSpot ist darauf ausgelegt, dass du es als Endnutzer verwendest — nicht als Reseller.
GoHighLevel wurde ursprünglich als Plattform für Agenturen entwickelt, die Marketing-Dienstleistungen an ihre Kunden weiterverkaufen. Mittlerweile nutzen es aber genauso Selbstständige, KMU, Coaches und Dienstleister aller Art. Schon ab dem Starter-Plan kannst du die Plattform unter deinem eigenen Branding betreiben (White-Label). Mit dem Unlimited-Plan bekommst du unbegrenzte Sub-Accounts für alle deine Kunden. Mit Agency Pro kommt der SaaS-Modus (Software-as-a-Service) hinzu: Du kannst GoHighLevel als eigenes Produkt verpacken, eigene Preisstufen definieren und Features mit einem eigenen Preisaufschlag weiterverkaufen — also eine Weiterberechnung an Kunden mit eigenem Aufschlag. Das ist ein vollständiges White-Label-Geschäftsmodell, das so bei keinem anderen Anbieter existiert.
Oliver Zehnter — Zertifizierter GoHighLevel Experte
Vom leeren Account zum fertigen System — ohne dich zu fragen, ob du alles richtig machst. 😉
Der Preis ist das Thema, das die meisten Entscheidungen zuletzt kippt — oft weil die Zahlen erst beim Checkout sichtbar werden. Hier ist ein vollständiges Bild beider Plattformen.
HubSpot startet kostenlos — aber die Preisstruktur ist deutlich komplexer, als sie auf den ersten Blick wirkt. So funktioniert das System: HubSpot verkauft seine Funktionen in einzelnen "Hubs" — also getrennten Paketen für Marketing, Vertrieb (Sales), Kundenservice, Content und Daten. Jeder Hub hat vier Stufen: Free, Starter, Professional und Enterprise. Du kannst entweder einzelne Hubs buchen oder alles als "Customer Platform" bündeln. Die Preise auf der deutschen HubSpot-Seite sind in Euro angegeben.
HubSpot hat einen Free-Plan mit grundlegenden Funktionen (Kontaktverwaltung, 1 Meeting-Link, E-Mail-Tracking) — dauerhaft kostenlos, aber mit HubSpot-Branding und ohne Automatisierungen. Sobald du mehr brauchst, sieht die Preisstruktur so aus:
| Hub | Starter | Professional | Enterprise | Onboarding |
|---|---|---|---|---|
| Marketing Hub | 20 €/Lizenz | 880 €/Mo | 3.300 €/Mo | 2.930–6.830 € |
| Sales Hub | 20 €/Lizenz | 100 €/Lizenz | 150 €/Lizenz | 1.470–3.420 € |
| Service Hub | 20 €/Lizenz | 100 €/Lizenz | 150 €/Lizenz | 1.470–3.420 € |
| Content Hub | 20 €/Lizenz | 490 €/Mo | 1.470 €/Mo | keine |
| Operations Hub | 20 €/Lizenz | 790 €/Mo | 1.960 €/Mo | keine |
| Customer Platform | 20 €/Lizenz | 1.430 €/Mo | 4.610 €/Mo | je nach Hubs |
Alle Preise oben gelten bei monatlicher Abrechnung (Quelle: hubspot.de). Im Jahresabo sind es ca. 10–20 % weniger. Sales Hub und Service Hub werden komplett pro Lizenz abgerechnet — ein Team von 5 Personen im Sales Hub Pro kostet also 500 € pro Monat allein für die Lizenzen. Zusätzliche Lizenzen bei anderen Hubs kosten 45–75 €/Monat.
Pro Nutzer bezahlen: Sales Hub und Service Hub werden komplett pro Lizenz abgerechnet. Ein Team von 10 Personen im Sales Hub Pro kostet 1.000 € pro Monat bei monatlicher Abrechnung — allein für die Lizenzen.
Pflicht-Onboarding: Bei Professional und Enterprise ist das Onboarding verpflichtend und kostet zwischen 1.470 € und 6.830 € einmalig. Das ist kein optionaler Service, sondern Voraussetzung für die Nutzung.
Marketing-Kontakte: Im Marketing Hub zahlst du ab einer bestimmten Kontaktanzahl extra. Der Pro-Plan startet bei nur 2.000 Marketing-Kontakten — wer mehr hat, zahlt Aufschläge.
Hub-Kombination: Wenn du Marketing und Vertrieb gemeinsam brauchst, buchst du entweder zwei separate Hubs oder das teurere Customer-Platform-Bundle. Beides summiert sich schnell.
GoHighLevel hat drei Pläne — alle mit unbegrenzten Kontakten und unbegrenzten Nutzern. Es gibt keine zusätzlichen Gebühren pro Nutzer, keine Kontaktlimits und keine Pflicht-Onboardings.
Add-ons, die separat buchbar sind: WhatsApp für 10 Dollar pro Monat pro Sub-Account und der AI Employee (nutzungsbasiert abgerechnet). Das sind optionale Extras, keine versteckten Pflichtkosten.
Stell dir eine Agentur vor, die 15 Kundenprojekte gleichzeitig betreut, 5 Mitarbeiter hat und Marketing-Automatisierungen, CRM, Funnels und Terminbuchung braucht.
Bei HubSpot brauchst du dafür mindestens den Marketing Hub Pro (880 €/Monat bei monatlicher Abrechnung, 3 Lizenzen) plus den Sales Hub Pro für 5 Mitarbeiter (5 × 100 € = 500 €/Monat), plus die einmaligen Onboarding-Gebühren (2.930 € + 1.470 € = 4.400 €). Das ergibt im ersten Jahr: über 21.000 €.
Bei GoHighLevel zahlt dieselbe Agentur $297 pro Monat (ca. €275) für den Unlimited-Plan — mit unbegrenzten Sub-Accounts für alle 15 Kunden und unbegrenzten Nutzern für das gesamte Team. Das macht rund €3.300 im Jahr.
HubSpot ist keine schlechte Wahl — für die richtige Zielgruppe ist es sogar exzellent. Die Frage ist nur: Gehörst du dazu?
HubSpot macht am meisten Sinn für wachsende Tech-Unternehmen und mittlere bis große Unternehmen, die ein strukturiertes CRM mit tiefen Integrationen in bestehende Systeme brauchen. Wenn dein Unternehmen bereits Salesforce, Shopify, Zendesk oder dutzende andere Tools nutzt und eine zentrale Plattform sucht, die sich nahtlos eingliedert, dann ist HubSpots Integrationsökosystem kaum zu schlagen.
Außerdem ist HubSpot gut für Teams, die zum ersten Mal ein CRM einführen und vorsichtig anfangen wollen. Das Free-CRM ist wirklich brauchbar — nicht nur ein Testzeitraum, sondern dauerhaft kostenlos mit echten Features. Für Startups in einer frühen Phase, die noch nicht wissen, wohin die Reise geht, ist das ein realer Vorteil.
Wer außerdem Wert auf eine sehr strukturierte, dokumentierte und polierte Benutzeroberfläche legt und bereit ist, dafür zu zahlen, wird HubSpot lieben. Die Onboarding-Erfahrung ist wirklich gut, die Dokumentation ist umfangreich, und die Community ist groß.
Schließlich ist HubSpot auch interessant für Unternehmen, die KI-gestützte Vertriebsanalysen auf einem hohen Niveau brauchen — die Breeze Intelligence-Features gehen tiefer als das, was GoHighLevel derzeit bietet.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: GoHighLevel passt besonders gut zu bestimmten Nutzergruppen.
Als erstes: Marketing-Agenturen. Wenn du für mehrere Kunden gleichzeitig Marketing, CRM und Kommunikation managen willst, ist GoHighLevel das einzige Tool, das das wirklich durchdacht gelöst hat. Sub-Accounts, White-Label, Weiterverkauf — das wurde nicht nachträglich angeflanscht, das ist der Kern des Produkts.
Ebenso profitieren Selbstständige Dienstleister — Coaches, Berater, Trainer, Therapeuten, Immobilienmakler — enorm von GoHighLevel. Die Kombination aus Terminbuchung, automatischen Erinnerungen, Funnel-Builder und CRM in einem Tool ersetzt bis zu fünf separate Abonnements. Der Starter-Plan für 97 Dollar pro Monat ist für diese Zielgruppe eine klare Empfehlung.
Für lokale Unternehmen — von der Zahnarztpraxis bis zum Fitnessstudio — ist das Reputation-Management-Modul allein schon den Preis wert. Automatisiert mehr Google-Bewertungen einzusammeln und direkt darauf zu antworten, hat einen messbaren Effekt auf die lokale Sichtbarkeit.
Wer ein eigenes SaaS-Produkt (Software-as-a-Service) aufbauen will, ohne Software zu entwickeln, findet in GoHighLevels Agency-Pro-Plan mit dem SaaS-Modus ein vollständiges Infrastruktur-Fundament. Du kannst dein eigenes Tool unter deiner eigenen Marke vermarkten, eigene Pläne anbieten und GoHighLevel-Features mit einem eigenen Preisaufschlag weiterverkaufen.
Und schließlich: alle, die es satt haben, für jedes Feature extra zu zahlen. Die Flat-Rate-Philosophie von GoHighLevel ist nicht nur günstiger — sie ist auch mental entlastend. Du weißt, was du zahlst, und du bekommst alles.
Du möchtest GoHighLevel auch mit anderen Plattformen vergleichen? Dann schau dir meinen GoHighLevel vs ClickFunnels Vergleich und den GoHighLevel vs Systeme.io Vergleich an.
Ich nutze GoHighLevel fast täglich — sowohl für meine eigene Arbeit als auch in den Projekten, die ich mit Kunden umsetze. Ich kenne HubSpot aus vielen Kundenprojekten sehr gut und schätze seine Stärken. Aber wenn mich jemand fragt, welche Plattform ich für Agenturen, Selbstständige und dienstleistungsorientierte KMU empfehle, ist die Antwort eindeutig: GoHighLevel.
Der Grund ist nicht, dass HubSpot schlecht ist. Der Grund ist, dass GoHighLevel für die Art zu arbeiten, die die meisten meiner Kunden kennen — mehrere Kunden betreuen, flexibel automatisieren, wachsen ohne lineare Kostensteigerung — einfach besser passt. Und der Preisunterschied ist so groß, dass er einen echten Unterschied im Geschäftsergebnis macht.
Ja — und der Unterschied ist erheblich. GoHighLevel kostet 97 bis 497 Dollar pro Monat, egal wie viele Nutzer oder Kontakte du hast. HubSpot startet zwar kostenlos, aber sobald du echte Funktionen wie Automatisierungen, Sequenzen oder WhatsApp brauchst, landest du schnell bei 880 bis 4.610 € pro Monat — plus verpflichtende Onboarding-Gebühren von bis zu 6.830 € einmalig. Für eine typische Agentur kann GoHighLevel mehr als zwei Drittel der jährlichen Softwarekosten einsparen.
Absolut. Auch wenn GoHighLevel für Agenturen besonders leistungsfähig ist, nutzen es viele Selbstständige, Coaches, Berater, lokale Unternehmen und Kursanbieter mit großem Erfolg. Der Starter-Plan für 97 Dollar pro Monat ist für viele Einzelunternehmer bereits mehr als ausreichend — du bekommst CRM, Funnels, Terminbuchung, E-Mail-Marketing und Automatisierungen in einem Preis.
Ja, HubSpots Free-CRM ist dauerhaft kostenlos — kein Testzeitraum, kein Ablaufdatum. Du bekommst Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, E-Mail-Tracking und einen Meeting-Link. Allerdings ist HubSpot-Branding überall sichtbar, du hast nur zwei Nutzer-Slots und keine nennenswerten Automatisierungen. Für einen ersten Einstieg ins CRM-Thema ist es dennoch eine großartige Option.
Der Starter-Plan ($97/Monat) gibt dir 3 Sub-Accounts, unbegrenzte Kontakte und Nutzer, White-Label und alle Kernfunktionen inkl. 24/7 Support. Der Unlimited-Plan ($297/Monat) hebt das Sub-Account-Limit komplett auf, fügt die Basic API hinzu und erlaubt die Weiterberechnungs-Funktion ohne eigenen Aufschlag. Für Agenturen, die mehr als 3 aktive Kunden betreuen, ist der Wechsel zu Unlimited in der Regel sehr schnell sinnvoll.
Nein. HubSpot bietet kein White-Label-Modell an. Das Branding von HubSpot ist immer sichtbar — im Free-Plan sogar sehr präsent auf allen Formularen, E-Mails und Seiten. Agenturen, die ihren Kunden eine eigene Markenplattform anbieten wollen, sind bei GoHighLevel deutlich besser aufgehoben.
GoHighLevel bietet WhatsApp als Add-on für 10 Dollar pro Monat pro Sub-Account. Du verbindest dein WhatsApp Business-Konto direkt in GoHighLevel und kannst dann WhatsApp-Nachrichten direkt aus dem CRM senden, in Automatisierungen einbinden und in der zentralen Inbox verwalten. Das bedeutet: Eingehende Kundennachrichten aus WhatsApp, E-Mail und anderen Kanälen landen alle an einem Ort.
Der AI Employee ist ein umfassendes KI-Paket mit Voice AI (automatisierte Telefonate), Conversation AI (Chatbots), KI-gestützte Antworten auf WhatsApp und E-Mail sowie automatische Terminbuchung. Die Abrechnung ist nutzungsbasiert — du zahlst nur für das, was du tatsächlich verbrauchst. Das ist besonders interessant für Agenturen, die KI-gestützten Kundenservice als Teil ihres Angebots verkaufen wollen.
Breeze AI ist HubSpots KI-Suite, die in drei Ebenen aufgeteilt ist. Der Breeze Assistant ist bereits im Free-Plan verfügbar und hilft beim Schreiben von Texten und E-Mails. Die Breeze Agents — KI-Assistenten für Vertrieb, Service und Content-Erstellung — sind ab den Pro-Plänen verfügbar. Breeze Intelligence schließlich liefert datenbasierte Insights und Empfehlungen, die auf Credit-Basis abgerechnet werden. Insgesamt ist das KI-Angebot von HubSpot gut durchdacht und tiefer in die Plattform integriert als bei vielen Wettbewerbern.
Ja, bei den Pro- und Enterprise-Plänen sind Onboarding-Gebühren verpflichtend — das ist kein optionaler Service. Für den Marketing Hub Pro sind das 2.930 € einmalig, für Enterprise 6.830 €. Sales Hub Pro kostet 1.470 € Onboarding, Enterprise 3.420 €. Diese Gebühren können reduziert werden, wenn du über einen zertifizierten HubSpot-Partner buchst — aber ganz entfallen können sie in der Regel nicht. Das ist ein wichtiger Faktor in der Kostenrechnung, den viele Interessenten unterschätzen.
Ja. GoHighLevel hat einen Membership- und Kurs-Builder integriert, mit dem du digitale Kurse, Mitgliederbereiche und geschützte Inhalte direkt in GoHighLevel hosten kannst. Das ist kein Add-on, sondern standardmäßig inklusive. HubSpot bietet etwas Vergleichbares erst im Content Hub Enterprise — dem teuersten Plan der Plattform.
GoHighLevel bietet eine wachsende Zahl nativer Integrationen — darunter Stripe, Google, Facebook, Twilio und weitere. Über Zapier und native Webhooks lässt sich GoHighLevel außerdem mit Hunderten weiterer Dienste verbinden. Im direkten Vergleich mit HubSpots über 2.000 nativen Integrationen ist das deutlich weniger — für die meisten Agenturen und KMU jedoch vollkommen ausreichend.
Ja. GoHighLevel bietet eine kostenlose Testphase an, in der du alle Features des gewählten Plans vollständig testen kannst. Das ist eine echte Testphase mit echten Funktionen, kein eingeschränkter Demo-Modus. Du kannst in dieser Zeit bereits dein erstes CRM aufbauen, Funnels erstellen und Automatisierungen testen. Mein GoHighLevel Schnellstartkurs hilft dir beim Einstieg.
HubSpot hat ein leistungsfähigeres und tieferes Reporting-System, besonders in den Pro- und Enterprise-Plänen. Custom Dashboards, Attribution Reporting und Revenue Forecasting sind auf einem Niveau, das GoHighLevel nicht ganz erreicht. Für komplexe Enterprise-Reporting-Anforderungen ist HubSpot klar im Vorteil. GoHighLevel bietet solide Standard-Reports für Pipelines, Kampagnen und Buchungen — für die meisten Agenturen und KMU ist das vollständig ausreichend.
Ja, sogar besonders gut. Das Reputation-Management-Modul in GoHighLevel erlaubt es lokalen Unternehmen, automatisch nach Google-Bewertungen zu fragen und alle Bewertungen zentral zu verwalten. Kombiniert mit Terminbuchung, WhatsApp-Integration und automatischen Erinnerungen hat ein lokales Unternehmen mit GoHighLevel einen vollständigen Marketing- und Kommunikationskanal — für einen Preis, der weit unter vergleichbaren Speziallösungen liegt.
Ja. GoHighLevel bietet Import-Funktionen für Kontakte, Deals und grundlegende CRM-Daten. E-Mail-Sequenzen, Workflows und Funnels musst du in GoHighLevel neu aufbauen — das ist Arbeit, zahlt sich aber in den meisten Fällen aus. Wenn du von HubSpot Free kommst, ist der Wechsel einfach. Wer tiefe HubSpot-Integrationen in andere Enterprise-Systeme hat, sollte die Migration sorgfältig planen. Mehr dazu in meinem GoHighLevel Erfahrungsbericht.
Damit du dich auf dein Business konzentrieren kannst — nicht auf die Technik.
Oliver Zehnter · Zertifizierter GoHighLevel Experte
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